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Freitag, 26. Oktober 2012

Wie die Zeit vergeht...

Gerade in letzter Zeit ist mir bewusst geworden, wie schnell die Zeit vergeht. Eigentlich eine Floskel, die man oft gebraucht, wenn man sich mit jemandem oberflächlich unterhaltet: "Wir haben uns schon sooo lange nicht mehr gesehen - ach wie die Zeit vergeht". Doch mein (ernüchterndes) Fazit: Ich habe effektiv zu wenig Zeit: Lernen, Lesen, Sitzungen an der Uni und und und..Dabei sollte man sich doch immer wieder Zeit nehmen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, wie Familie, Freunde, sich selbst. Und Bloggen. Weil Bloggen einfach gut tut - es ist ein Ausgleich, der zwar relativ viel Zeit in Anspruch nimmt, mich jedoch trotzdem immer wieder auf's Neue reizt. Früher konnte ich nie nachvollziehen, wie Leute stundenlang Blogs lesen und dann noch nebenbei einen eigenen führen können. Doch irgendwann hat es mich auch gepackt. Zu Beginn "nur" passiv, in dem ich Blogs anderer gelesen und kommentiert habe. Irgendwann entschied ich mich, selber aktiv in das Blogger-Leben einzutreten. Am Anfang dachte ich: Ach was, interessiert ja eh keinen..Bis mir bewusst wurde, dass ich dies in erster Linie für mich selber mache. Natürlich - Leser sind toll und bereichern den Blog, aber man sollte auch nicht aufgeben und nachlassen, wenn man pro Tag nicht 100e von Seitenaufrufe verzeichnet. Nun merke ich gerade, wie spät es schon wieder ist - zu spät :) In diesem Sinne ein schönes Herbstwochenende!








...und dieses Foto musste einfach noch mit rein - da ist jemand eifersüchtig auf Arbeitsrecht... :)





Donnerstag, 4. Oktober 2012

Herbstgedanken


Ich fühle mich gut - der Herbst hat langsam aber sicher Einzug gehalten, es regnet und stürmt und ist kühl, was mir aber im Moment nichts ausmacht. Bin sowieso eher der Winter-Typ, da ich es mag, dicke Pullis, Mäntel, Schals und Stiefel zu tragen. Der Herbst hat für mich so was heimeliges: die Blätter fallen langsam von den Bäumen, die Luft wird kalt, Marroni- und Glühweinduft in den Strassen, Herbstmärkte und gebrannte Mandeln. Drinnen sitzen mit einer warmen Tasse Tee, eingekuschelt in eine Decke - was will man mehr? Naja, das Studentenleben hat schon was, obwohl auch wir uns nicht grenzenlos den schönen Dingen im Leben hingeben können :) Aber was ich besonders schätze, ist die Tatsache, dass ich meine Zeit selber einteilen kann. Schlafe ich morgens mal ein wenig länger, hat dies keine Konsequenzen; lasse ich mal ein paar Vorlesungen sausen, bekomme ich keine Rüffel vom Prof - der Nachteil dabei: Selbstdiszplin! Niemand sagt "du musst", was zu Beginn sehr verlockend klingt. Merken tut man dies erst in dem Moment, wo man vor dem Prüfungsblatt sitzt und sich denkt: "Sch...hätte ich doch mehr getan". Diese ungemütliche Situation konnte ich zum Glück bisher vermeiden, aber manchmal scheint die Überwindung des Schweinehunds halt doch fast unmöglich...:) Seit ich in's Masterstudium übergetreten bin, geh ich wieder begeistert (naja, vielleicht ein wenig übertrieben) in Vorlesungen, weil es einerseits viel spannender ist (kann seine Fächer ja selber wählen) und andererseits ich das Gefühl habe, dass man von den Profs irgendwie mehr ernst genommen wird - keine Ahnung wieso..es macht auf jeden Fall Spass!
In diesem Sinne: Lasst es Euch gut gehen und geniesst die Herbsttage!